"Es war unglaublich, was unsere Mannschaft in den letzten 20 Minuten geleistet hat. So etwas habe ich noch nicht erlebt", war GWD-Trainer Zsolt Homovics nach der furiosen Aufholjagd noch völlig geschafft. "Über die ersten 40 Minuten rede ich nicht. Aber in diesen wichtigen 20 Minuten haben alle Spieler gekämpft wie die Löwen", sprach Homovics ein Gesamtlob aus.
Dennoch gab es drei Akteure, die den Rest der Truppe mitrissen und vor einem Ausscheiden bewahrten. Linkshänder Jannik Oevermann machte mit 15 Treffern, davon sieben Siebenmeter, das Spiel seines Lebens. Der gebürtige Oberlübber spielte seine technischen Qualitäten in der Schlussviertelstunde gnadenlos aus.
Dazu war Torhüter Nico Ziegler in den letzten 20 Minuten kaum noch zu bezwingen. "Nach dem 27:18 für Potsdam haben wir nur noch sechs Treffer bekommen", klopfte Coach Homovics seinem Keeper auf die Schulter. Schließlich gehörte auch noch Florian Freitag mit sieben Toren zu den Matchwinnern von Potsdam. Für die Gastgeber war es die bislang einzige Saison-Niederlage in eigener Halle.
GWD Minden: Frerichs und Ziegler im Wechsel; Freitag (9), Fuchs (6), König (2), Lindemann, Oevermann (15/7), Rauchschwalbe (2), Schmidt, Berg, Südmeier (2), Sülberg-Tewes (1), Vossbrink (1).
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